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Hartdrehen als Alternative zum Schleifen
Maschinen und Werkzeuge zum Hartdrehen
Allgemeine Schnittdaten zum Hartdrehen
Vorteile und Nachteile des Hartdrehens
Fragen zum Thema „Hartdrehen“
Was versteht man unter Hartdrehen?
Hartdrehen ist eine spezielle Verfahrensvariante der Drehbearbeitung, bei welcher gehärtete oder hochlegierte Werkstoffe durch Drehen spanend bearbeitet werden.
Beim Hartdrehen werden gehärtete Materialien bearbeitet, während konventionelles Drehen eher bei weicheren oder ungehärteten Werkstoffen eingesetzt wird. Zudem kommen beim Hartdrehen spezielle Schneidstoffe wie CBN oder Keramik zum Einsatz.
Hartdrehen ist ein sehr wirtschaftliches und umweltfreundliches Fertigungsverfahren, da der Einsatz kostenintensiver Schleifscheiben entfällt und der gesamte Bearbeitungsprozess ohne Kühlschmierstoffe ausgeführt wird. Dabei lassen sich sehr harte Materialien bis ca. 63 HRc wesentlich schneller als bei vergleichbaren Schleifverfahren bearbeiten, weshalb kurze Fertigungszeiten hohe Zeiteinsparungen ermöglichen.
Das Hartdrehen erfordert sehr teure Schneidstoffe wie CBN oder Keramik und hochpräzise, steife Maschinen, was die Investitionskosten erhöht. Außerdem lassen sich extrem feine Oberflächen und engste Toleranzen häufig nur durch Schleifen erreichen.
Hartdrehen ermöglicht Oberflächengüten mit Rauheitswerten von Ra = 0,5 bis 0,8 µm, welche von der Vorschubgeschwindigkeit, dem Eckenradius der Wendeschneidplatte und dem Einstellwinkel des Werkzeughalters abhängig sind.
Es werden besonders steife, vibrationsarme Präzisions-Drehmaschinen benötigt, häufig mit modernen CNC-Steuerungen und angetriebenen Werkzeugen.
Die Schneidstoffe und Werkzeugkonzepte sollten beim Hartdrehen auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt sein. Als Werkzeuge kommen dabei meist Solid-Wendeschneidplatten aus CBN, Keramik oder beschichteten Hartmetall zum Einsatz.
Beim Hartdrehen werden zur Bearbeitung meist kein Kühlschmierstoffe verwendet, da die Kontaktzeiten zwischen Werkzeug und Materialoberfläche sehr kurz sind und deshalb eine starke Hitzeentwicklung vermieden wird.
Beim Hartdrehen lassen sich in der Regel Maßtoleranzen von ±2 bis ±5 µm zuverlässig erreichen. Auch Rundlauf- und Formgenauigkeiten im Bereich von wenigen Mikrometern sind möglich, vorausgesetzt, die Maschine ist ausreichend steif und vibrationsarm und es kommen hochwertige Schneidstoffe wie CBN zum Einsatz.
Die Kosten zum Hartdrehen sind von verschiedenen Faktoren wie Arbeitsaufwand, Material oder Bestellmenge abhängig und liegen im Bereich von ca. 70 bis 140 Euro pro Maschinenstunde.
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