Neu entwickeltes Dreh-Stechsystem reduziert den Verlust der Schneideinsätze

Das neue Schneidsystem Cut-SX wurde von den Ingenieuren der Tübinger Walter AG entwickelt. Es erleichtert das Ein- und Abstechen und reduziert zudem die Vielfalt der eingesetzten Schneideinsätze. Zum Einsatz kommt das individuelle Tool bei konventionellen Drehmaschinen für Stechbearbeitung sowie bei Fräsmaschinen für Schlitz- und Trennfräsen.

Die Cut-SX Stechplatte kann formschlüssig eingebunden werden

dreh-stech-systemDie Tübinger Entwickler der Walter AG haben beim SX-System besonders auf die formschlüssige Einbindung im Werkzeugplattensitz geachtet. Die gebogene Form lässt sich selbstklemmend anbringen und ist mit einschneidigen Stechplatten ausgestattet. Auch bei hoher Vorschubrichtung, und entsprechend hoher Belastung, sorgt der Formschluss für die Langlebigkeit der Schneideinsätze. Der Spannfinger der Selbstklemmung leistet eine extrem hohe Haftkraft und fixiert den Schneideinsatz, welcher mit einem präzisen Prisma versehen ist. Durch die Arretierung werden die Schnittkräfte in die festen Teile des Werkzeugs eingeleitet. Die ausgeklügelte Kraftverteilung sorgt für präzise Ergebnisse, geringen Verschleiß und eine hohe Prozesssicherheit. Einher geht eine hohe Produktivitätssteigerung bei der Fertigung von Drehteilen, da der Austausch der Schneiden nur einen Handgriff benötigt.

Die Stechplatten sind für verschiedene Werkstoffe einsetzbar

Die Walter-Stechplatten werden in unterschiedlichen Ausführungen geliefert. So können Stahl, Edelstahl und schwer zerspanende Werkstoffe ohne Probleme bearbeitet werden. Die angebotenen drei Geometrien des Werkzeugs sind für unterschiedliche Vorschübe und unterschiedlich spanende Werkstoffe konzipiert. Die Stechplatten sind in den Maßen von 2-6 mm erhältlich. Der Abstand von Kühlmittelaustritt zum Ort der Spanbildung wurde absichtlich gering gehalten. Dies konnte durch die Innenkühlung erreicht werden, indem die Kühlflüssigkeit direkt durch den Spannfinger fließt.

Effizienz, Prozesssicherheit und geringe Standzeiten durch eine optimale Kühlung

Hauptsächlich wurde das Tool für Abstechanwendungen konzipiert, bei denen herkömmliche Werkzeuge an ihre Grenzen stießen. Dieses neu entwickelte Drehstechsystem verrichtet auch beim Hartdrehen seinen Dienst zuverlässig und trägt somit zur Produktivität im Unternehmen bei. Die Prozesssicherheit wird verbessert und die Standzeiten minimiert. Eine weitere Option sind die robusten Stechklingen von Walter, die mit Stechtiefen von bis zu 33 mm aufwarten können. Bei extremen Einstechtiefen können auch die Tiefstechklingen G2042 zum Einsatz kommen, welche eine Einstechtiefe bis zu 60 mm aufweisen.

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